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Oktober - Dezember 2007 |
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Zu den Agility-Ergebnissen
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Und die Agility-Bronzemedaille geht an einen Tibet Terrier! |
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Ein junger Agility-Tibeter fuhr nach Lausanne….. Am 19. Oktober 2007 wurde ich zusammen mit H’Shari von unseren Zweibeinern ins Auto gepackt. Wir hatten die Ehre an diesem Wochenende bei der Agility Schweizer Einzelmeisterschaft für den TTKS zu starten. Als wir ankamen, waren alle unsere Tibi-Freunde Cara, Zan-Yang, Akira, Momo und Gaucho auch da. Mann, war das Tibi-Power pur!
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Am Samstag morgen hiess es früh aufstehen, der Qualifikationslauf für den Final am Sonntag war angesagt. Gottseidank konnten wir uns noch mit einem Open-Spiel warm laufen. Dann wurde es ernst. Zuerst kam H’Shari an den Start. Wie üblich raste sie mit viel Gebell los. Wow, das sah ja sensationell aus, nur der Abgang am Laufsteg hat dem Richter nicht so gut gefallen und er gab ihr einen Fehler. Dann probierte ich mein Glück. Ich war nur 3 Sekunden langsamer, dafür hatte ich aber den Steg-Abgang sauber gemacht und einen 0-Fehler-Lauf. Deshalb kam ich auf den 16. Platz und H’Shari nur auf den 25. Platz. Beim anschliessenden Jumping sind wir beide ins „Dis“ gelaufen, aber unsere Zweibeiner waren zufrieden mit uns.
Mit der gesamten Tibi-Meute sind wir dann raus in den Wald gefahren. Dort durften wir endlich spielen und rennen. Aber am nächsten Tag piepste der Wecker genau so früh um 5.30 Uhr. Also wir wieder ins Ausstellungsgelände in die Agility-Halle. Diesmal hatten wir einen Jumping zum warmlaufen, … und wie wir gelaufen sind. H’Shari hat den 5. Platz und ich den 13. Platz gemacht. Und dann kam der entscheidende Quali-Lauf, reichte es H’Shari zur Direkt-Qualifikation oder mir eventuell für die Kombinationsliste?
Mir kam schon der Start sehr komisch vor, der ging nämlich gar nicht in Richtung Parcours sondern raus zur Bande. Und dann kam noch eine so blöde Sprungkombination, da musste ich einfach über den falschen Sprung. Nun ja, ich bin ja erst 2 ¼ Jahre alt und ausserdem ist das ja auch meine erste SM. Renate war gar nicht enttäuscht, sondern stolz, dass ich mich so gut geschlagen habe.
Aber bei H’Shari passte sie am Steg-Abgang ganz genau auf und führte sie mit einem sicheren 0-Fehler-Lauf ins Ziel. Leider hat es zur Direktqualifikation nicht gereicht, mal schauen, ob es über die Kombinationsrangliste vielleicht klappt???? Mein Chef war nicht sehr überzeigt davon und überredete uns zum Spazierengehen.
Als wir dann wieder zurück kamen, ging plötzlich die Hektik los. Die Hallenschuhe wieder anziehen, rumhüpfen, Gratulationen annehmen, Gutsi einpacken, Startnummer holen …. was war passiert? H’Shari ist in den Final gekommen!!!! Mann, war ich gespannt, wie der Hexenbesen den Finallauf meistert, ich war überzeugt, sie macht wieder mal ein „dis“, vorallem nachdem ich gesehen habe, wie viel Verleitungen der Parcours hatte! Sie durfte als zweite starten und das war für die Nerven unserer Chefin wahrscheinlich das Beste. Souverän raste H’Shari über den Parcours, schaute kein falsches Hindernis an und dann der Schlussspurt. Die ganze Tribüne hat gebebt, so haben die Leute geklatscht und geschriehen. H’Shari gab nochmals Extragas und war lange vor Renate im Ziel. Wow, einen Super-Nuller, das hätte ich nicht geglaubt. Nun musste man sehen, was diese Zeit wert war. Es kamen ja noch die Besten der Klasse 3, allen voran die sackschnellen Shelties. Als 7 von 19 Teams schon durch waren und die Beiden immer noch auf Rang 3 klassiert waren, musste meine Chefin auf die Tribüne sitzen und zuschauen. Weiter oben sass unser Fanclub mit Marc, Christine, Katrin, Mario, Fredy, Uschi und natürlich unser Coach Roland, die hielten die Daumen und fieberten mit.
Was sie da auf dem Parcours gesehen haben, konnten sie kaum glauben, …. einer nach dem anderen hatte einen Fehler, die meisten sogar ein „dis“ wegen eines falschen Hindernisses. Zum Schluss war der amtierende Weltmeister am Start, superschneller Medium-Border. Und was macht der …. ab über das falsche Hindernis und aus der Traum!
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Nun ging der Jubel erst richtig los … meine H’Shari, ein Tibet Terrier, mein grosses Vorbild hatte die Bronzemedaille der Kategorie Medium gewonnen!!!! Bei der Ehrenrunde der drei Ersten machte sie sogar noch jedes Hindernis, als wäre sie am Rennen. Als dann noch die Nationalhymne gespielt wurde, wow, da bin ich vor Stolz auf sie und Renate fast geplatzt und musste schrecklich heulen.
Danach kam unsere Präsidentin Rosmarie mit ganz vielen Tibi-Freunden im Schlepptau aus der Ausstellung und brachte was zum Anstossen mit. Vorallem Elisabeth, die mächtig stolz auf ihre H’Shari war, konnte es kaum glauben und brauchte genausoviele Taschentücher wie Renate.
So, jetzt heisst es für mich kräftig trainieren, dass ich in H’Shari’s Fussstapfen treten kann!
Eure Anumana
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